Über uns
Aus der Region für die Region
Seit der Gründung vor mehr als 100 Jahren hat sich unser Unternehmen zu einem verlässlichen und kompetenten Agrar – Spezialisten entwickelt.
Ob Landwirt, Genossenschaft oder Verbraucher: unsere Kunden wissen, dass sie sich auf unser Know-how und unsere gute Beratung verlassen können.
Dank eines hochmodernen Fuhrparks sind wir in der Lage, jederzeit flexibel zu reagieren. Das garantieren auch unsere großen Lagerkapazitäten. Qualität steht dabei immer an erster Stelle.
Als mittelständisches Traditionsunternehmen sind wir fest in der Region verwurzelt und kennen unsere Kunden mit ihren spezifischen Anforderungen sehr genau. Rund 120 Mitarbeiter sind aktuell für Sie im Einsatz und stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Außerdem bieten wir jedes Jahr jungen Frauen und Männern die Möglichkeit, mit einer kaufmännischen Ausbildung in eine zukunftsträchtige Branche einzusteigen.
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WLV fordert von Aldi konkrete Lösungen für Tierwohlställe
Das vergangene Woche bekannt gewordene Vorhaben des Discounters Aldi, sein Frischfleisch-Sortiment bis zum Jahr 2030 konsequent auf die höheren Tierwohlhaltungsformen 3 und 4 umzustellen, trifft in der heimischen Landwirtschaft auf deutliche Skepsis. Wie der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) heute mitteilte, liegt das an zahlreichen ungelösten Fragen.
Das vergangene Woche bekannt gewordene Vorhaben des Discounters Aldi, sein Frischfleisch-Sortiment bis zum Jahr 2030 konsequent auf die höheren Tierwohlhaltungsformen 3 und 4 umzustellen, trifft in der heimischen Landwirtschaft auf deutliche Skepsis. Wie der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) heute mitteilte, liegt das an zahlreichen ungelösten Fragen. Beispielsweise sei ungeklärt, wie der Umbau der deutschen Nutztierhaltung rechtlich und finanziell innerhalb von nur neun Jahren bewältigt werden solle.
"Die deutschen Bauern und Aldi eint das Ziel, dem Tierwohl in unseren Ställen eine größere Bedeutung zu geben", stellte der Präsident des WLV und Sprecher für Schweinehaltung im Deutschen Bauernverband (DBV), Hubertus Beringmeier, fest. Die jetzt veröffentlichten Vorschläge des Discounters griffen im Kern die Empfehlungen der sogenannten "Borchert-Kommission", auf. "Ich selbst stehe zu 100 % hinter diesen Empfehlungen und erwarte von der Politik, dass sie den Weg zu mehr Tierwohl in unseren Ställen möglich macht", betonte Beringmeier. Allerdings seien die Parteien nicht in der Lage gewesen, die für einen Umbau der Nutztierhaltung erforderlichen Änderungen im Bau- und Umweltrecht zu beschließen und eine verlässliche Finanzierung des Umbaus zu gewährleisten.
Nach Ansicht des WLV kann die gesellschaftlich erwünschte Transformation der Tierhaltung in Deutschland nur dann gelingen, wenn neben den bau- und umweltrechtlichen Anpassungen auch die erforderlichen massiven Investitionen gegenfinanziert sowie langfristige und verlässliche Liefervereinbarungen getroffen werden. "Aldi weiß sehr gut, dass noch zahlreiche wichtige Detailfragen zu klären sind, wenn die Transformation gelingen soll", erklärte Beringmeier.
Wenn die Haltungsformen 3 und 4, die derzeit nur eine kleine Marktnische ausmachten, bis 2030 alle Regale füllen sollten, müsse sich auch Aldi noch sehr anstrengen und vor allem deutlich höhere Erzeugerpreise zahlen, um mehr Tierwohl angemessen zu honorieren, betonte der WLV-Präsident. Die deutschen Bauern seien sehr gespannt, wie Aldi dies umsetzen wolle. Beringmeier bot dem Unternehmen jedoch gerne an, die vielen offenen Detailregelungen in einem Dialog zu erarbeiten. AgE
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WLV fordert von Aldi konkrete Lösungen für Tierwohlställe
Das vergangene Woche bekannt gewordene Vorhaben des Discounters Aldi, sein Frischfleisch-Sortiment bis zum Jahr 2030 konsequent auf die höheren Tierwohlhaltungsformen 3 und 4 umzustellen, trifft in der heimischen Landwirtschaft auf deutliche Skepsis. Wie der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) heute mitteilte, liegt das an zahlreichen ungelösten Fragen.
Das vergangene Woche bekannt gewordene Vorhaben des Discounters Aldi, sein Frischfleisch-Sortiment bis zum Jahr 2030 konsequent auf die höheren Tierwohlhaltungsformen 3 und 4 umzustellen, trifft in der heimischen Landwirtschaft auf deutliche Skepsis. Wie der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) heute mitteilte, liegt das an zahlreichen ungelösten Fragen. Beispielsweise sei ungeklärt, wie der Umbau der deutschen Nutztierhaltung rechtlich und finanziell innerhalb von nur neun Jahren bewältigt werden solle.
"Die deutschen Bauern und Aldi eint das Ziel, dem Tierwohl in unseren Ställen eine größere Bedeutung zu geben", stellte der Präsident des WLV und Sprecher für Schweinehaltung im Deutschen Bauernverband (DBV), Hubertus Beringmeier, fest. Die jetzt veröffentlichten Vorschläge des Discounters griffen im Kern die Empfehlungen der sogenannten "Borchert-Kommission", auf. "Ich selbst stehe zu 100 % hinter diesen Empfehlungen und erwarte von der Politik, dass sie den Weg zu mehr Tierwohl in unseren Ställen möglich macht", betonte Beringmeier. Allerdings seien die Parteien nicht in der Lage gewesen, die für einen Umbau der Nutztierhaltung erforderlichen Änderungen im Bau- und Umweltrecht zu beschließen und eine verlässliche Finanzierung des Umbaus zu gewährleisten.
Nach Ansicht des WLV kann die gesellschaftlich erwünschte Transformation der Tierhaltung in Deutschland nur dann gelingen, wenn neben den bau- und umweltrechtlichen Anpassungen auch die erforderlichen massiven Investitionen gegenfinanziert sowie langfristige und verlässliche Liefervereinbarungen getroffen werden. "Aldi weiß sehr gut, dass noch zahlreiche wichtige Detailfragen zu klären sind, wenn die Transformation gelingen soll", erklärte Beringmeier.
Wenn die Haltungsformen 3 und 4, die derzeit nur eine kleine Marktnische ausmachten, bis 2030 alle Regale füllen sollten, müsse sich auch Aldi noch sehr anstrengen und vor allem deutlich höhere Erzeugerpreise zahlen, um mehr Tierwohl angemessen zu honorieren, betonte der WLV-Präsident. Die deutschen Bauern seien sehr gespannt, wie Aldi dies umsetzen wolle. Beringmeier bot dem Unternehmen jedoch gerne an, die vielen offenen Detailregelungen in einem Dialog zu erarbeiten. AgE
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WLV fordert von Aldi konkrete Lösungen für Tierwohlställe
Das vergangene Woche bekannt gewordene Vorhaben des Discounters Aldi, sein Frischfleisch-Sortiment bis zum Jahr 2030 konsequent auf die höheren Tierwohlhaltungsformen 3 und 4 umzustellen, trifft in der heimischen Landwirtschaft auf deutliche Skepsis. Wie der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) heute mitteilte, liegt das an zahlreichen ungelösten Fragen.
Das vergangene Woche bekannt gewordene Vorhaben des Discounters Aldi, sein Frischfleisch-Sortiment bis zum Jahr 2030 konsequent auf die höheren Tierwohlhaltungsformen 3 und 4 umzustellen, trifft in der heimischen Landwirtschaft auf deutliche Skepsis. Wie der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) heute mitteilte, liegt das an zahlreichen ungelösten Fragen. Beispielsweise sei ungeklärt, wie der Umbau der deutschen Nutztierhaltung rechtlich und finanziell innerhalb von nur neun Jahren bewältigt werden solle.
"Die deutschen Bauern und Aldi eint das Ziel, dem Tierwohl in unseren Ställen eine größere Bedeutung zu geben", stellte der Präsident des WLV und Sprecher für Schweinehaltung im Deutschen Bauernverband (DBV), Hubertus Beringmeier, fest. Die jetzt veröffentlichten Vorschläge des Discounters griffen im Kern die Empfehlungen der sogenannten "Borchert-Kommission", auf. "Ich selbst stehe zu 100 % hinter diesen Empfehlungen und erwarte von der Politik, dass sie den Weg zu mehr Tierwohl in unseren Ställen möglich macht", betonte Beringmeier. Allerdings seien die Parteien nicht in der Lage gewesen, die für einen Umbau der Nutztierhaltung erforderlichen Änderungen im Bau- und Umweltrecht zu beschließen und eine verlässliche Finanzierung des Umbaus zu gewährleisten.
Nach Ansicht des WLV kann die gesellschaftlich erwünschte Transformation der Tierhaltung in Deutschland nur dann gelingen, wenn neben den bau- und umweltrechtlichen Anpassungen auch die erforderlichen massiven Investitionen gegenfinanziert sowie langfristige und verlässliche Liefervereinbarungen getroffen werden. "Aldi weiß sehr gut, dass noch zahlreiche wichtige Detailfragen zu klären sind, wenn die Transformation gelingen soll", erklärte Beringmeier.
Wenn die Haltungsformen 3 und 4, die derzeit nur eine kleine Marktnische ausmachten, bis 2030 alle Regale füllen sollten, müsse sich auch Aldi noch sehr anstrengen und vor allem deutlich höhere Erzeugerpreise zahlen, um mehr Tierwohl angemessen zu honorieren, betonte der WLV-Präsident. Die deutschen Bauern seien sehr gespannt, wie Aldi dies umsetzen wolle. Beringmeier bot dem Unternehmen jedoch gerne an, die vielen offenen Detailregelungen in einem Dialog zu erarbeiten. AgE


